DALET ד: Lauviah, Engel der Kabbalah Nr. 17

Das Ego zerstören

לאו

Was man von LAUVIAH (21-25° Zwilling, 11.6.-15.6.) erhalten kann:

1.     Rückkehr ehemaliger Zuneigungen; Wiederaufnahme ehemaliger Freundschaften.

2.     In den Nächten gut ausruhen und Schlaflosigkeit besiegen.

3.     Offenbarungen während des Traumes erhalten: prophetische Träume.

4.     Eingebung für die Ausübung des Journalismus, der Literatur, der Philosophie, der Dichtung.

5.     Die innere Wahrheit wahrnehmen und sie vom Falschen unterscheiden können…

Lauviah gehört zur Gruppe der 22 himmlischen Energieströme, für die es weder unheilbare Krankheiten noch Misserfolg gibt. Sie sind durch die Gebete erreichbar und stehen aus reiner Liebe zu unserer Verfügung. Im Gebet Nr. 4  dient er zur Heilung von Krankheiten oderMißbildungen der Knochen, von Osteoporose und Knochenbrüchen sowie bei Problemen des Knies und/oder der Kniescheibe und von Kalkmangel im Allgemeinen.

LAUVIAH, bewundernswerter Gott.

Psalm 8, Vers 2:

יְהוָה אֲדֹנֵינוּ--מָה-אַדִּיר שִׁמְךָ, בְּכָל-הָאָרֶץ;

HERR, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde, der du deine Hoheit gelegt hast auf den Himmel!

Herr LAUVIAH, erlaube dass der Inhalt meines Unterbewusstseins sich

harmonisch in meinen Verstandeskörper integriert.

Mach daß komplexe Lebenslagen meiner Vergangenheit

ihre Lichtundurchlässigkeit verlieren und klar und durchsichtig werden,

damit weder eine alte Qual meine Träume stört,

noch meinem Geist den Schatten der Traurigkeit bringt.

In der Finsternis meiner Emotionen platziere, O LAUVIAH !

dein Licht, damit ich dies dunkle Konglomerat

in ein Werk der Kunst verwandeln kann.

Inspiriere mich, Herr LAUVIAH,

damit all die, die sich im Einklang mit mir befinden,

in meinem menschlichen Werk

den Ariadnefaden finden können, der es ihnen erlaubt aus dem Labyrinth ihrer Emotionen heraus zu kommen.

Mach aus mir eine lebende Brücke zwischen dem Gedanken und dem Wunsch,

mach aus mir einen Übersetzer,

für all die, die nur eine dieser zwei großen Sprachen sprechen

in denen du die Wunder deines Werkes ausdrückst.

AMEN.

LAUVIAH mahnt:

Du kennst viele Dinge nicht, Pilger,

und trotzdem befinden sich diese Dinge in deinem tiefsten Innern,

tief verborgen in den Falten und Doppelfalten deiner Seele.

Der Ewige hat mich mit der Aufgabe betraut, sie ins Licht zu stellen

damit du sie aufmerksam betrachten kannst.

Wundere dich also nicht dass, wenn ich das Ruder des Himmels übernehme, vor dir die Symbole dieses verborgenen Wissens auftauchen;

wundere dich nicht eine Realität betrachten zu können

die du vielleicht nicht gerne siehst,

und die du von deinem Leben über den Kanal der Kunst absonderst.

Wenn du mich an deinem menschlichen Horizont erscheinen siehst, meditiere, beobachte, prüfe deine Gefühle,

analysiere deine Gedanken, entschlüssele deine Eingebungen,

weil ich in ihnen, auf selbsterklärende Weise,

die Wahrheit die du verbirgst und die es dir erlaubt dich selbst zu erkennen, darstelle.

Aus meiner Hand erhältst du, Pilger, wunderbare Entdeckungen, aber ich lasse dich auch in dunkle Schluchten schauen, deren Betrachtung in dir Entsetzen und Schrecken hervorrufen.

Und wenn sich meine Kraft in dir verinnerlicht hat,

kannst du für die anderen

der Offenbarer des Geheimnisses ihrer Seelen sein.

Kabaleb

 


Gebet Nr. 4

Wir wenden uns mit dem folgenden Gebet an LAUVIAH, einen Thronengel (Schutzgeist 17):

Engel LAUVIAH, allwissende Kraft, die erleuchtet!

Fackel göttlichen Lichtes, dem Menschen gegeben,

dem Reisenden, verirrt auf dem dunklen Wege der Existenz!

Herr und Meister der Lebenswasser! Überschwemme mit deiner Liebe mein Inneres! Erhöhe, verstärke meine Schwingung  Herr LAUVIAH, daß meine Augen in meinen täglichen Taten und Gesten deine Gegenwart sehen können.

Engel LAUVIAH, offenbarender Gott, ich habe einen so langen Weg beschritten, aber dennoch finde ich meine Fußspuren nicht mehr, mein Blick hat sich in der Weite des Horizontes verloren, in verschiedenen Zielen, und trotz alledem, Herr, sehen meine Augen dein Licht noch immer nicht, Meine Ohren hören, sicherlich, den Lärm und die Geräusche, aber sie sind für deine Stimme nicht empfänglich; meine Sinne, Herr, gefangen in der materiellen Welt, haben mein Herz mit Zäunen und Schranken umgeben, damit ich die unnützen Laster und die flüchtigen, eitlen Gefühle nicht erkenne; und am Ende dieses falschen Weges ist es nur der Schmerz, den mein kranker Körper verspürt, der meine Sinne und meine Seele frei macht ... damit ich endlich, von mir selbst befreit, deinen Heiligen Namen rufen kann, Herr LAUVIAH! LAUVIAH! LAUVIAH! Gib mir wieder den Willen zum Leben! Gib mir wieder die Fähigkeit zu lieben! Gib mir schließlich wieder die Fähigkeit, zu meinem inneren Gesetz zurückzukehren! Wenn ich die Stimme meines Selbst, meines inneren Gottes, erkenne, der aus meiner Einsamkeit laut ruft, wenn ich deine Stimme und meine Stimme finde, Herr, dann werde ich meine Fehler bereinigen und meine Gesundheit zurückerlangen können! Da ich dich jetzt, in diesem Augenblick, gefunden habe, bist du da, in meinem Inneren, und ich sehe bereits dein Licht ... Doch, damit dies geschieht, mußten der Schmerz und die Krankheit in meinem Körper walten, Aber nach so langen Leiden, nach einer so langen Zeit, in der ich nur zu Boden geblickt habe, erhebe ich nun meinen Blick gen Himmel und rufe, ich rufe deinen heiligen Namen: Herr LAUVIAH! Heile mich! Heile meine Seele, und sie wird sich zum Ziel setzen, mir die neu zu befolgende Ordnung der Werte zu offenbaren, und wenn ich mir selbst treu bin, werde ich mich selbst finden und geheilt werden, Jetzt, Herr, erkenne ich: Als während der dunklen und quälenden Nächte ich unter der Angst des Untergangs gelitten habe, als die Traurigkeit wie ein bleierner, schwer zu tragender Mantel war, meinen Geist bedeckte; als alles um mich herum hart und feindselig war, senkte sich deine Hand mit unendlicher Zärtlichkeit über meine müden Augen wie ein Schleier der Ruhe; schenkte mir dein warmer Atem Schlaf und Träume, Als mein Lebensboot das stürmische Meer, das Meer der Leidenschaften durchquerte, bist du zum Leuchtturm, zum Kompaß, zum Polarstern, zu meinem Schicksal geworden, Und so, Herr, wird dein Bild, sanftes Bild, in meinem Inneren lebendig, und bitte ich dich darum, mein Steuer, mein Segel, mein Licht und meine innere Stimme, mein Ausdruck zu werden, Lenke mich auf dieser großen Reise, in der ich auf der Suche nach meinem Selbst bin, denn wenn ich wiederfinde, was ich verloren habe, wenn ich mich selbst wiederfinde, dann wird mein Boot die Richtung zu deinem Hafen einschlagen, und ich werde der Kapitän sein können, der sein eigenes Schiff steuert und lenkt, Dann, Herr, werde ICH ich selbst sein, und meine Krankheit wird sich schließlich durch deine Gnade auflösen, in dieser Begegnung mit meinem Ich, das ich verloren hatte.

AMEN.

Haziel: Gebete für Gesundheit und Heilung, S, 63-67.